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Name

Cocha

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Erfahrung

18.237 Punkte (Rang) - (Errungenschaften)


PvP

deaktiviert seit dem 18.11.2025


Geschlecht

neutral


Clan:

Die Wilde Jagd


Beschreibung



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Die Geschichte von Cocha

Tief unter den Bergen Boliviens, dort wo das Licht der Sonne niemals hinreicht, wurde Cocha geboren.
Sein erster Atemzug geschah nicht unter freiem Himmel, sondern zwischen Staub, Stein und dem Echo von Hacken, die auf Erz schlugen.
Sein Vater war Bergmann. Sein Großvater auch.
Und so war Cochas Schicksal schon früh festgelegt.

Schon als Junge lernte er den Rhythmus des Bergwerks:
das dumpfe Hämmern der Werkzeuge, das Knacken des Gesteins und den ständigen Geruch von Staub und Metall in der Luft.

Die Männer im Stollen arbeiteten hart – und wurden doch arm gehalten.
Viele starben jung. Andere verschwanden einfach im Berg.

Mit den Jahren wuchs in Cocha etwas: Wut.
Er sah, wie Männer ihr Leben im Berg ließen, während andere oben in der Stadt reich wurden.
Er hörte Geschichten von Aufständen, von Freiheit und von einer Welt, in der Arbeiter nicht wie Wegwerfwerkzeuge behandelt werden.

Und irgendwann wurde aus dem stillen Bergarbeiter ein Revolutionär.

Doch das Schicksal hatte andere Pläne.

Der Unfall

Eines Tages, tief in einem neuen Stollen, geschah das Unglück.

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Die Erde bebte.
Felsen brachen aus der Decke.
Ein ohrenbetäubender Knall erschütterte die Mine.
Cocha wurde von der Druckwelle gegen eine Felswand geschleudert.

Dann geschah etwas Unmögliches.

Der Boden unter ihm riss auf –
nicht nur Stein und Erde, sondern die Wirklichkeit selbst.
Für einen kurzen Moment sah Cocha nicht Dunkelheit, sondern ein flackerndes, fremdes Licht.

Und dann fiel er...

Das Dorf Konlir

Als Cocha wieder zu sich kam, lag er im Gras.

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Über ihm ein Himmel, den er nie zuvor gesehen hatte.
Die Luft roch nach fremden Pflanzen.
In der Ferne standen Häuser aus Stein und Holz.

Das Dorf Konlir.

Die Bewohner fanden ihn bewusstlos am Rand des Dorfes.
Ein Mann mit Bergmannshelm, rußverschmiertem Gesicht und einer schweren Spitzhacke.
Niemand wusste, woher er kam.
Und Cocha selbst wusste nicht mehr, wie er hierher gelangt war.

Doch eines verstand er schnell:
Auch in dieser Welt gab es Minen.

Ein neues Leben

Die Arbeit im Bergwerk von Konlir kam ihm vertraut vor.
Der Stein, das Erz, der Klang der Hacke – all das kannte er.

Doch diese Welt war anders.
In den Höhlen lebten Kreaturen.
Monster. Bestien, von denen kein Bergmann seiner alten Heimat je gehört hatte.

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Die ersten, die Cocha sah, waren klein.
Dann kamen größere.
Und irgendwann begriff er:
In dieser Welt musste ein Bergarbeiter nicht nur gegen den Stein kämpfen.
Sondern auch gegen das, was darin lebte.

Der Jäger von Konlir

Mit der Zeit wurde Cocha zu einer bekannten Gestalt im Dorf.
Tagsüber arbeitete er in den Minen.
Nachts zog er mit seiner Spitzhacke hinaus.
Er jagte Kreaturen in den Höhlen, in den Wäldern und auf den Hügeln um Konlir.

Viele hielten ihn für verrückt.
Andere nannten ihn mutig.

Doch Cocha selbst hatte nur einen Gedanken:
Egal in welcher Welt ich lebe –
ich werde nicht zulassen, dass Arbeiter oder Dorfbewohner schutzlos sind.

Manche sagen, wenn er nachts am Feuer sitzt und in die Flammen starrt, denkt er an seine alte Welt.
An die Minen Boliviens.
An den Kampf, der dort nie beendet wurde.

Und manchmal fragt er sich:

Ob der Riss in der Wirklichkeit eines Tages wieder erscheint.
Und ob er dann zurückkehren wird.
Oder ob sein Schicksal nun für immer hier liegt.

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In der Welt von Konlir.




made by: duivel


Alter

42


Rasse

Mensch / Arbeiter
Die Arbeiter sind die eigentliche Gruppe der Menschen, die alles aufgebaut haben. Ohne sie würde es das Dorf Konlir nicht geben. Sie sind intelligenter als Kämpfer, jedoch auch schwächer. Arbeiter haben durch ihre Arbeit meist genug Geld und sind reicher als Kämpfer.


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